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Zwiahel/Novohrad Wolynskyj (04.09.2016)

Dass ich mich für die Ukraine in Geschichte und Gegenwart interessiere hat viel mit dem Ort zu tun, der polnisch, deutsch und jiddisch Zwiahel heißt (geheißen hat), dessen ukrainischer Name Novohrad Wolynskij lautet: Novograd/Neustadt in Wolynien. Der Name steht auf Fotos im Album des Karl Oetz: Soldaten an und auf einer Eisenbahnstrecke; Panzerzüge, die auf auf ihr rollen und bei Gelegenheit nicht weiter kommen (Partisanenwerk?), Soldaten, die die Strecke mit einer „Draisine“ befahren, Soldatenalltag, Kameradschaft. Ein Soldat, der wohl auf keinem der Fotos abgelichtet ist, Fritz Heise, hat in Zwiahel ganz anderes fotografiert: Menschen hinter einem großen Fenster (einem Gewächshaus?. Fritz Heise war ein politischer Mensch. 1933 (und wohl schon vorher) Mitglied der KPD, illegale politische Arbeit, Zuchthaus. 1938 oder 1939 wieder im zivilen Leben, das für einen wie er keinen Platz mehr vorsieht. Er findet ein soziales Netz, wie wir heute sagen würden, das ihn auffangen könnte: Er wird freiwillig Soldat der Hitlerwehrmacht und gelangt mit ihr 1941 in die Ukraine. Das Foto ist ein Akt persönlichen Widerstands. Festhalten für bessere Zeiten, dass im Juli 1941 in Zwiahel Menschen, Frauen, Alte, Kinder in einem Gewächshaus auf ihren Tod warten, während ihre Männer und Söhne schon in der Grube liegen Fritz Heise hat den Krieg überlebt, wurde 1949 Bürger der DDR. Ein Enkel hat Fotos und das Kriegstagebuch seines Großvaters ins Netz gestellt. Sie warten auf ihren TodFritz Heinze: „Swiahel August 1941. Sie warten auf ihren Tod. Jüdische, polnische, u. ukrainische Frauen und Kinder (vom Säugling bis zur Greisin) sind in einem Gewächshaus eingesperrt, weil die ausgeworfenen Gruben für die vielen Erschießungen nicht ausreichten. Sie kamen am anderen Tag dran.“
Es gibt ein zweites Foto: Der Blick geht über einen Fluss, den Slutch; eine Brücke und einen Ort, Zwiahel. Fritz Heise hat dazu notiert: „Das Stadtviertel vorn links eine tote leere Stadt, ehemaliges Judenviertel.“blick auf das jüdische Zwiahel Ich wollte mehr wissen, wenigstens ein kleines Gespür für den Ort oder die Gegend entwickeln, an dem sich die beiden Soldaten Karl Oetz und Fritz Heinze aufgehalten haben. Vielleicht sind sie sich ja sogar über den Weg gelaufen.
Mein Besuch, ein Nachmittag, war natürlich viel zu kurz, um wirklich recherchieren zu können. Es gibt in Zwiahel ein Museum über die sowjetische Zeit (1921 – 1941, 1944 – 1991), die deutsche Besatzung und die Ermordung der Juden. Ich habe es nicht besucht. Ich ging in Richtung Fluss und stieß an der Kante des Abbruchs zum Tal auf ein auffälliges Gebäude, dessen Funktion zunächst nicht offensichtlich war. eine Synagoge?   eine ehemalige Synagoge?Eine Mauer aus weißem Kunststein hinter einer Steinmetzwerkstatt umgibt und stützt ein altes Gemäuer, verbirgt es dem ersten flüchtigen Blick. Auffällig sind die Bogenfenster. Es gibt kein Dach; im Innern grüne Vegetation. Auffällig auch die Balken, die die Mauer durchbohren. Ein Denkmal ohne Hinweis auf seine Bedeutung? Es konnte nur eine ehemalige Synagoge sein, dachte ich. Es gab zunächst niemand, der mir hätte Auskunft geben können. Ich stieg zum Fluß hinunter, um den Ort zu suchen, an dem das Massaker stattgefunden hatte. Synagoge in Zwiahel vor der Zerstörung Auf dem Weg zurück hielt ich einen Fahrradfahrer an, der sogar englisch sprach. Er meinte, es handle sich um eine ehemalige Kirche. Ich widersprach, Beide Sichtweisen: Synagoge, Kirche standen gegeneinander. Weitere Recherchen zu Hause führten mich zum historischen Foto einer Synagoge. Es muss sich um dasselbe Gebäude handeln:
Sogar die eigentümlichen Anbauten sind in besserem Zustand noch da. Es fehlen allerdings Haus und Werkstatt des Steinmetz. Auf dem Foto von Fritz Heinze Habe ich so ein Gebäude am linken oberen Rand, am Rand des von seinen Bewohnern geleerten jüdischen Viertels ausgemacht. Wenn es eine Synagoge war, war sie es. Es war gewiss nicht die einzige in Zwiahel/Novohrad, aber eine von zentraler Bedeutung, die „Große Synagoge“ vielleicht.
abcdef

Hier ist eine Korrektur notwendig. Leonid Kogan, aus Novohrad Volynskij stammend, in Lübeck lebend, setzt sich mit der Geschichte seiner Heimatstadt auseinander. Er weist mich darauf hin, dass die „Große Synagoge“ im Ortszentrum (mit Adressse!), nicht am Rand gestanden hat. Sie sei schon in den zwanziger oder dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts nicht mehr benutzt und vor der der deutschen Besatzungszeit abgerissen worden. Nach dem Krieg sei oberhalb des Slutsch der Bau einer orthodoxen Kirche begonnen, aber nicht vollendet worden. Dort, wo ich meine Fotos gemacht habe. Mein Gesprächspartner hatte also Recht. Was davon übrig ist, wundert mich immer noch. Dennoch: einen herzlichen Dank an Leionid Kogan für den Hinweis.

 
„On the eve of World War II, Zhvil sheltered 6,839 Jews. German troops entered Zhvil on 8 July 1941. The Nazis and their minions did not waste time herding the town’s Jews into a ghetto; one brief month later, one-thousand Zhvil Jews were murdered with Germanic efficiency. Another short month and four-thousand more Jews were processed through the maw of the German execution machine.

Only those few Jews who had useful skills were spared, for the time being, and sent to a labor camp. November 1942 saw the successful escape from the labor camp of the remaining Jews, who made their way into the surrounding forest anand joined partisan groups hiding in the woods.“ (Fundort hier).

Mahnmal am Ort der Erschießungen
andere Synagogen und mehr über die Juden in Zwiahel

Es gibt noch ein Zeugnis über die Ermordung der jüdischen Bewohner der Stadt, das der Soldatenheimhelferin Annette Schütting im Spiegel-Interview 2010. Neuer als Buch die Korrespondenz der jungen Frau mit ihrer Familie: Paulus u.a. (Hrsg.): Soldatenheimschwester an der Ostfront.

Ich fand ein Video über das erwähnte Museum in Novohrad Volynskij von Robert Strobel in russischer oder ukrainischer Sprache mit deutscher Übersetzung als Teil eines „Karl Ebel-Projekts“.


Zwischen Shitomir und Novohrad Wolynskyi verkehrt eine Art Vorortzug, ‚Elektritschka‘ auf der Strecke, die Karl Oetz 1941 bewacht hat.

bahnhof Shitomir

Bahnhof Shitomir

Bahnhof Novohrad Wolynskij

Bahnhof Volodymir Volynskij

im Wagen_01

bei der Abfahrt in Shitomir

unterwegs

unterwegs

Nach der Ankunft

Ankunft in Novohrad. Alle sind schon ausgestiegen

Wohnen in der Platte

sozialistisches Wohnen

Kulturpalast

Der Kulturpalast aus realsozialistischer Zeit

alte Häuser in Zwiahel

Das alte Zwiahel. So kann es ausgesehen haben

Denkmal Leci Ukrainka

Denkmal der in in Novohrad Volynskyj geborenen Dichterin Lessja Ukrainka

die alte Festung über dem Slutsch und ein Denkmal, das an die Zerstörung erinnert

Festung und Denkmal auf dem Weg zum Fluss Slutsch. Das Denkmal bezieht sich auf ein Theaterstück der Lessja Ukrainka

Kirche und Kriegergedenken

Der allgegenwärtige Krieg, hier an der Kirche in Novohrad

Blick auf den Slutsch, Die Brücke da, wo auch die alte Brücke stand.

Am Sclutsch

ein anderer Blick auf den Slutsch, ein ruhiges Gewässer

Denkmal im Grünen. Kitschige Allegorie der Natur

Ich suchte das Mahnmal für die Massaker von 1941 ff und fand nur diese etwas kitschige Figur. eine Allegorie auf die Natur

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1940 in Hrubieszów

jüdische Familie: Hrubieszów 1940

jüdische Familie: Hrubieszów 1940

Der erste Spaziergang im Schtetl. Hrubieszów 1940

Deutsche Soldaten im jüdischen Hrubieszów (Ostpolen 1940)

Straßenszene Hrubieszów

Straße in Hrubieszów 1941. Ein alter Mann, ein Jude

Unter den Fotos aus der Zeit, die mein Vater, Karl Oetz, in Polen (Mai – Juni 1940), in der Ukraine und am Ende in Weißrussland (1941 -1943) verbringen musste, gibt es einige, die beunruhigen, Fragen provozieren, auf die es freilich nie eine Antwort geben wird.
Karl Oetz war zweimal in Hrubieszów. einer kleinen polnischen Grenzstadt am Bug; das erste Mal im Frühjahr 1940 im Rahmen seiner militärischen Grundausbildung, und wieder kurz Anfang Juni 1941, als Hitlerdeutschland sich anschickte, die UdSSR zu übefallen. Auf einem bei der Gelegenheit entstandenen Foto hat er notiert „nach einem Jahr wieder in Hrubieszów“(!!), wie ein Tourist, der zum zweiten Mal an einen Ort kommt, an dem es ihm gefallen hat.
Die drei Bilder auf dieser Seite hat er von seinem ersten Aufenthalt in Hrubieszow mitgebracht. Sie fanden sich in einem Album aus dieser Zeit. Bäuerliche Menschen schauen lächelnd oder sogar lachend in die Kamera. Sie lassen sich, scheint es, gerne fotografieren. Der Mann im Vordergrund trägt zwei Eimer an einem Joch.
Der Junge links, der junge Mann rechts und die Frau im Hintergrund haben ebenfalls Eimer in der Hand. In der ländlichen polnischen Kleinstadt hatten nicht alle fließendes Wasser im Haus. Sie mussten es am Brunnen holen.
Eine ländliche Idylle, scheinbar. Der Krieg scheint fern. Dass der Soldat hinter der Kamera Besatzer ist, Soldat einer unwillkommenen Armee, dazu sagt das Bild nichts. Erst recht nichts dazu, dass die Leute auf dem Bild allen Grund haben, diesem Soldaten zu misstrauen, in ihm den Feind zu sehen, ja ihn zu hassen. Er ist Teil einer tödlichen Maschinerie, die darauf aus ist, sie alle über kurz oder lang zu ermorden. Auf der Rückseite des Fotos hat Karl notiert: „Altes Testament in Hrubieszow“. Was kann er damit gemeint haben? Auszuschließen ist die Vermutung, dass für ihn, den Stadtmenschen, ländliches Leben so fremd, so fern ist wie das der Bauern und Hirten im biblischen Land des Alten Testaments. Ich fand von vornherein nur eine Antwort auf die gestellte Frage: Diese Menschen sind Juden. Mit Sicherheit ist davon auszugehen, dass sie ein Jahr, spätestens zwei/zweieinhalb Jahre später nicht mehr in Hrubieszów wohnten. Den Holocaust haben sie mit großer Sicherheit nicht überlebt. Unvorstellbar, dass sie Karl oder wahrscheinlicher ihn und andere Soldaten auf den Hofe gebeten hatten. Kaum vorstellbar ist gar ein längerer oder wiederholter Kontakt des oder der Deutschen mit Einheimischen und erst recht nicht mit polnischen Juden. Die militärischen Vorgesetzten hätten das schnell unterbunden. Andererseits: Waren die Menschen, die in die Kamera schauen, naiv, haben sie für kürzere Zeit die Realität der Besatzung und der Bedrohungen ausgeblendet? Konnten sie sich das Kommende nicht vorstellen, weil es einfach nicht vorstellbar war? Dabei hatte es in Hrubieszów schon Ende 1939 einen Todesmarsch gegeben. Jüdische Männer waren zusammengetrieben und über den Bug in die Ukraine nach Sokol getrieben worden. Die neue sowjetische Verwaltung wollte sie nicht aufnehmen; deshalb mussten sie zurück. Wer den Strapazen nicht gewachsen war, war erschossen worden.
Ich habe das Foto unzählige Male in der Hand gehalten, es angeschaut, meine Fragen gestellt. Irgendwann stutzte ich: jüdische Menschen in Polen, mussten sie nicht schon längst den David-Stern oder eine andere Kenzeichnung tragen, damit jeder sie schon bei der ersten Begegnung erkennen, als Unterwertige identifizieren konnte? Eine Suche in Wikipedia ergab, dass polnische Juden schon 1939 vorgeschrieben war, ein stigmatisierendes Zeichen zu tragen, also sehr bald nach der Niederlage der polnischen Republik. „Im Reich“, wie Karl gesagt haben würde (als er im Juni 1940 aus Hrubieszow kommend zurückkehrte, benutzt er ganz selbstverständlich auf der Rückseite eines anderen Fotros die geläufige Nazi-Formel „heim ins Reich“), wurde der Stern erst 1941 Vorschrift. Ein neuer Blick auf das Foto: die Erwachsenen tragen zwar nicht den Stern, wohl aber eine helle Binde am Arm. Ich vermutete nun, dass es den Nazis um die Kennzeichnung ging; die normierte Form derselben (gelber Stern) war am Anfang noch nicht durchgesetzt. Im Wikipedia-Artikel ‚Judenstern‘ las ich: „Das Tragen des Kennzeichens wurde ab September 1939 im besetzten Polen und ab dem 1. September 1941 im Deutschen Reich und in weiteren von Deutschen besetzten Gebieten durch den Reichsinnenminister Wilhelm Frick verordnet.“ Was hat der Soldat sich gedacht, als er mit den Leuten sprach.Was ging in den Menschen vor?
Die Notiz auf der Rückseite irritiert. Unter normalen Umständen klänge sie im Mund oder läse sich auf dem Foto eines katholischen Rheinländers fast freundschaftlich, sympathisierend. Hat Karl sich, den Leuten auf dem Bild etwas vorgemacht? War ihm klar, wofür er stand? Hat er es nicht sehen wollen? Wenigstens das Pogrom im November 1938 kann er nicht ignoriert haben, die Rassengesetze muss er gekannt haben. Was Arisierung war, musste er wissen. Drückt sich im Foto und der Annotation so etwas wie eine vorsichtige innere Distanzierung von der Politik des NS-Staates an? Hass, Verachtung jedenfalls lässt beides nicht spüren. Gab es hier in seinem Soldatenleben einen Moment, einen Ort, sich ganz einfach menschlich zu zeigen, welche Illusionen auch immer damit verbunden waren? Hätte er zu Hause in Dresden, „im Reich“, jüdischen Nachbarn, Kollegen am Arbeitsplatz (ehemaligen, sie waren wohl schon längst entfernt – oder?) in ostentativer Freundschaftlichkeit begegnen können wie diesen Menschen in Hrubieszów? Ob es in seinem Freundes- und Bekanntenkreis vor dem Krieg Juden gegeben hatte, entzieht sich jeder Kenntnis. Es kann sein, dass es in der Heimat in all den Jahren der NS-Herrschaft eine solche Nähe zu jüdischen Menschen nicht gegeben hat, so dass es möglich war, die Bilder der Diskriminierung, Demütigung, Verfolgung nicht etwa nicht zu sehen, wohl aber sie schnell immer wieder ins Vergessen abzudrängen, das anschwellende Heulen des Antisemitismus zu überhören, es fern zu halten vom eigenen kleinen Leben und dem seiner Familie und jetzt als Soldat im fremden, unterworfenen Land?
Auch diese Frage drängt sich auf: Lebten diese Menschen, als Karl ein Jahr später zum zweiten Mal durch Hrubieszów gekommen ist, noch in der Stadt, auf diesem bäuerlichen Hof? Jedenfalls gab es im Juni 1941 in Hrubieszów einen ‚Judenrat‘. Der fragt beim ‚Judenrat‘ in „Litzmannstadt“ (Lodz) im Namen eines jungen Mannes aus Hrubieszów nach, ob die in Lodz Auskunft über seine Mutter, Masza Ickowicx geben können, von der er seit Monaten nichts mehr gehört hat. Die Karte fand ich, als ich mehr über das Schicksal der Juden in Hrubieszów wissen wollte, im Internet. Dass die Masza Ickowicz schon nicht mehr am Leben war, ist nicht ausgeschlossen. Dass der Gedanke, sie wohne noch im Lodzer Ghetto, schon nicht mehr als eine verzweifelte Hoffnung war, liegt nahe. Ich schreibe dies und mir fällt auf, dass Karl nicht die Namen der Leute notiert hat. Mit der Kennzeichnung ‚das Alte Testament‘, so sympathisch sie wirkt, werden diese Leute auch aus der aktuellen Welt in eine längst vergangene, in eine ferne Anonymität gedrängt, Teil eines Kollektiv, mit dem der deutsche Katholik Karl O. zwar in seinem Glauben verbunden war, zu dem er aber auch deutlich spürbar eine Distanz schafft. Alle Fragen, die sich ihm seit 1936, als die Rassengesetze erlassen wurden, hätten stellen können (müssen), lassen sich mit dieser Formulierung umgehen.
Je länger ich das Foto anschaute, umso fragwürdiger wurde die Szene als solche. Ich stelle es mir jetzt so vor. Der Soldat (alleine, mit anderen Soldaten?) ist uneingeladen in den Hof der Leute eingedrungen. Das freundliche Lächeln des Mädchens und des alten Mannesdrückt alles anders als Freundschaftlichkeit, Freundlichkeit aus. Es ist Ausdruck von Überraschung, vielleicht Überrumpelung, Hilflosigkeit, Angst. Der Blick, die Gestik der anderen, der Jungen und der Frau hinter ihnen sind eindeutig Ausdruck dieser Gefühle. Der Soldat, die Soldaten, die auf dem Foto nicht zu sehen sind, sind nicht wollkommen. Sie sind auf dem Hof dieser Menschen so fremd, deplatziert, gefürchtet, vielleicht gehasst wie im öffentlichen Raum. Die beiden anderen Fotos vom „ersten Spaziergang“(!) in Hrubieszów vermitteln eine Ahnung davon.
Warum hat Karl Oetz diese Fotos vielleicht selbst gemacht, jedenfalls aufgehoben und in einem Album untergebracht, das sonst Bilder enthielt, wie sie viele deutsche Soldaten aufgehoben haben: Soldatenleben, Kameradschaft, Gräber von Gefallenen…?

mehr zu Hrubieszów —>mein Besuch 2013 und Karls Aufenthalt am Bug 1940
mehr zu Karl Oetz —>der Weg des Soldaten Karl Oetz durch den Krieg

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