Palas-Santiago

24-10-2014
Vor der Weiterfahrt habe ich der Wirtin im Plaza Albergue meine Arme gezeigt, die juckenden, roten Flecken. Ihr Rat: einen Arzt befragen. In der nächsten Stadt, in Palas, gebe es einen Puesto de Salud (so was wie eine kleine Poli-Klinik), den könne ich ansteuern. Dort ärztliche Diagnose, nicht Pest, nicht Pocken, sondern Wanzenbisse. Ich fahre mit einem Rezept weiter: Puder zur Prävention und Pillen zur Beruhigung der Haut. Hab’s nicht eingelöst. Statt dessen will ich in Santiago in ein Hotel gehen, die letzte Wäsche vornehmen und statt in den Schlafsack zu kriechen in einem Bett schlummern.


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Am Weg eine dörfliche Friedhofsidylle. In südamerikanischen Städten gibt es so was in riesig.
letzte_rast Die letzte Rast. Bis nach Santiago war es danach (gefühlt) noch endlos weit. Bergauf und bergab. Am Ende heftiger Auto-Verkehr. Zum Abgewöhnen. Hostal mit Fahrradschuppen. Eigentümliche Alte, schluffig, finster, unzufrieden. Aber ich habe Ruhe, kahttp://blog.ottooetz.de/wp-admin/edit.php?post_type=pagenn Hemd und Unterwäsche säubern. Abendlicher Bummel.

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