23-10-2014



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Nacht in Triacastela. Trister Ort. Die Herberge machte es nicht fröhlichher. Lustig war immerhin die Begegnung mit einem Japaner, der zu Schumachers Zeiten im Rennstall von Toyota in Marsdorf gerbeitet und in Lindental gewohnt hat. Jetzt ist er extra aus Japan eingeflogen, um den schon mal begonnen Weg nach Santiago zu Ende zu bringen. Der Pfarrer von Triacastela bietet täglich einen Pilgergottesdienst an. Tchepe (er bestand darauf, so zu heißen) ist einer der wenigen, die ich getroffen habe, die diesen Einladungen folgen.
Der nächste schöne Ort heißt Samos. Großes Kloster. Mich hat mehr die kleine Kapelle verzaubert, die vor alle Romanik errichtet wurde, und die Idylle darum herum. |
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In Sarria kaufe mir mir in der Apotheke ein Mittel gegen das Jucken durch die Wanzenbisse. Aus einem Café Blick auf den Fortschritt. Zeitungsladenin der Provinz.> |


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Puertomarin lag früher im Tal. Dann wurde ein Staudamm gebaut und die Stadt an seinem Ufer neu aufgebaut. Bei Niedrigwasserstand tauchen die Reste der Stadt an der alten Stelle wieder auf. Die Brücke querte früher den Fluss, nun die Straße. |

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Plaza Albergue/Café O’Cruceiro.
Idyllisch gelegene Herberge. Außer mir nur ein anderer Gast, Mitch aus Oregon. Wir hatten viel Platz. Mitch lief mit seinem Tablet um das Haus und zeigte seiner Frau oder Mutter am Pazifik wie schön er es getroffen hatte.
Wir fragten uns beide, warum wir unterwegs waren. Übereinstimmend stellten wir fest, dass wir es nicht wussten. Aber, dass es eine wichtige Erfahrung ist, auf dem Camino zu sein, darin waren wir uns auch einig. |
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